Das gute alte Zeitplanbuch

Obwohl man es nicht glauben mag, das gute alte Zeitplanbuch – besser bekannt als Filofax – hat trotz Digitalisierung nicht ausgedient. Natürlich sind Termine schnell ins Smartphone getippt oder gesprochen, Notizen macht man sich inzwischen in die zahlreichen dafür vorgesehenen Apps. Die Technik beherbergt die aktuellen Informationen und liefert sie dann, wenn man sie benötigt. Alles sehr komfortabel. Und trotzdem gibt es einen großen Unterschied zum händischen Niederschreiben. Denn es fehlt der Prozess der Verschriftlichung. Und dieser Prozess sorgt dafür, dass das Niedergeschriebene auch im eigenen Gedächtnis haften bleibt. So ist man auch ohne ständigen Blick auf das Gerät informiert. Das ein schönes Zeitplanbuch auch beim Gegenüber Eindruck macht und für alle möglichen anderen Dinge wie Gesprächsprotokolle, Projektplanung, Adressen, Zielbeschreibungen und vieles mehr ein toller Begleiter ist, spricht für sich. Es wird einem mit der Zeit zum Gefährten. Probieren Sie es mal wieder aus, es ist ein tolles Gefühl in den dünnen Seiten zu Blättern, Gedanken zu notieren, Skizzen zu zeichnen und nach Monaten nachzuschauen, was man sich im neuen Jahr alles vorgenommen hatte.

Hier drei Empfehlungen zur Auswahl:

http://www.x47.com/de/home/

http://www.filofax.de/

http://www.timesystem.de/

 

(K)ein Job fürs Leben

Viele kennen die Situation: Nach ein paar Jahren im Job steigt die Unzufriedenheit. Gründe können das zu geringe Gehalt, der unfaire Chef, unangenehme Kollegen, zu viel Arbeit oder schlicht Langeweile sein. Trotzdem ist der naheliegende Schritt einer Veränderung oftmals mit großen inneren Hürden verbunden. Und damit verbunden ist die undefinierte Angst vor einer Neuorientierung. Man nimmt sich vor die Dinge zu ändern, setzt dieses Vorhaben aber nicht um und sieht sich Monate oder Jahre später noch immer in der gleichen unzufriedenen Situation. Darunter leidet nicht nur der Job sondern auch das Privatleben und das Selbstbewusstsein. Für dieses Dilemma gibt es nur eine Lösung: Genau den Weg gehen nach dem man sich sehnt. Denn Angst ist ein schlechter Ratgeber und wenn man sich vor Augen hält, was tatsächlich passieren kann, wenn man seine Wünsche durchsetzt, so ist das im Verhältnis zu jahrelangem vor sich hin brüten regelrecht harmlos, egal wie dramatisch die Konsequenzen im Vorhinein auch erscheinen. Damit ist nicht gemeint, alles hinzuwerfen und sofort zu kündigen. Jedenfalls nicht immer. Sondern sich darüber bewußt zu werden, das es immer einen Weg gibt. Gerade in Deutschland, wo für jeden Bürger ein Netz mit doppeltem Boden bereitet ist. Nur für Gründer sieht das etwas mau aus, aber die mit einer Gründung verbundene Erfahrung macht auch dies wett.

Startup mit Angels

Der Enthusiasmus bei der Gründung eines Startups verfliegt schnell, wenn die ersten Hürden kommen, der Zahlungseingang nicht wie geplant erfolgt, das Marketing nicht funktioniert oder die Produktentwicklung stockt. Als Jungunternehmer ist eine gehörige Portion Selbstbewusstsein Grundvoraussetzung und für den Erfolg nicht unwichtig. Allerdings ist man eben das erste Mal Unternehmer und die Gefahr allein aufgrund der fehlenden Erfahrung falsche Entscheidungen zu treffen groß. Trial and Error kann zwar in manchen Fällen funktionieren, geht aber schnell ins Geld und sorgt für Energieverlust. Wie gut, dass es Business Angels gibt, die neben dem Venture Capital vor allem ihr Know How und ihr Netzwerk in das Startup bringen und von denen Gründer sehr viel lernen können. Deshalb macht es großen Sinn, neben den Investitionsbedingungen (Bspw. 50.000 für 20% in der Seedphase) auch und vor allem die Investoren auf Herz und Nieren zu prüfen. Passen sie menschlich und professionell zu den Gründern? Stehen Sie hinter dem Grundgedanken oder wollen sie eine neue Strategie diktieren? Und vor allem, können und wollen sie mit Rat und Tat zur Seite stehen? Denn letzteres ist oft langfristig wichtiger als schnöder Mammon.

Bewerbung mit Netzwerk

Netzwerken, Networking, Vitamin B, Vetternwirtschaft…. Man kann es schon gar nicht mehr hören. Alle reden drüber aber die wenigsten wissen wirklich etwas damit anzufangen. Ein gutes Netzwerk ist nämlich nichts, was man mal eben so nebenbei aufbauen kann, vor allem dann nicht, wenn man es am besten brauchen könnte. Es handelt sich um gewachsene Beziehungen, Freundschaften, Kollegen. Kurz: Um Menschen auf die man sich verlassen und die auf einen selbst vertrauen können. Und genau diese Menschen können einem bei der Karriere von großem Nutzen sein. Denn die meisten Stellen werden über Netzwerke vergeben. Bei der beruflichen Neuorientierung macht es also Sinn zunächst den Bekanntenkreis zu informieren und dabei natürlich online Tools wie Xing oder Linkedin ebenso zu nutzen wie den Verein oder das Kaffee vor Ort. Sie werden sehen: Wenn jemand bekanntes Sie bereits empfohlen hat, wird der Bewerbungsprozess wesentlich erleichtert. Also nutzen Sie Ihr Netzwerk!